Arbeiten mit Absturzgefahr (G41)

Wenn Mitarbeiter ungesichert in der Höhe arbeiten ist dies eine Gefährdung für den Mitarbeiter selbst, aber auch für Dritte. Aus diesem Grund sollte eine Eignungsuntersuchung durchgeführt werden.

Beispielsweise ist die Untersuchung angebracht bei Arbeiten auf

  • Freileitungen und Fahrleitungen,
  • Antennenanlagen,
  • Brücken, Masten, Türme, Schornsteine,
  • Flutlichtanlagen
  • Auf- und Abbau freitragender Konstruktionen z.B. Montage im Stahlbau, stahlbetonfertigteilbau, Holzbau),
  • Schächte und Blindschächte im Bergbau,
  • Gerüstbauarbeiten, Dach- und Fassadenarbeiten.

Auch bei kurzzeitigen oder gelegentlichen Arbeiten mit Absturzgefahr kann auf arbeitsmedizinische Untersuchungen nicht verzichtet werden.

Inhalt der Untersuchung ist neben einer allgemeinen sowie einer arbeitsbezogenen Anamnese, beispielsweise die Durchführung eines EKGs und ggf. Ergometrie.