Eignungs­untersuchungen in der (freiwilligen) Feuerwehr

Arbeiten unter Atemschutz ist eine starke körperliche Belastung. Bei der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung nach G 26 prüfen unsere Arbeitsmediziner, ob Ihre Mitarbeiter wirklich fit sind. Sie beraten sie zu Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Tätigkeit und stellen die Bescheinigung über die Tauglichkeit aus.

Die gesetzlichen Grundlagen

§3 der Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 (FwDV 7) und §14 GUV-VC53 besagen, dass Mitarbeiter der Feuerwehr, die im Rahmen ihrer Tätigkeit einen Atemschutz tragen, vor dem erstmaligen Einsatz und in regelmäßigen Abständen an der arbeitsmedizinischen Untersuchung für Atemschutzträger teilnehmen müssen, um die Eignung nachzuweisen. Die Atemschutz-Geräteklasse bestimmt Inhalt und Umfang der Untersuchung.

G 26.3

Untersuchungsumfang:

  • Lungenfunktionstest
  • Sehtest
  • Hörtest
  • EKG für G 26.2
  • Ärztliche Untersuchung
  • Urintest
  • Blutuntersuchung (Blutbild, Leberwerte, Zucker)
  • eine Röntgen-Untersuchung des Brustkorbs ist nur in Ausnahmefällen nötig
  • Fahrrad-Ergometrie

Vor der Blutabnahme dürfen Sie ein kleines Frühstück einnehmen und brauchen NICHT nüchtern bei uns erscheinen. Bitte bringen Sie ein Personaldokument (Personalausweis, Reisepass) zur Untersuchung mit. Falls Sie eine Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinsen) tragen, bringen Sie diese bitte ebenfalls zur Untersuchung mit.

Für die Fahrradergometrie empfiehlt es sich, sportliche Kleidung (Sporthose, Turnschuhe) mitzubringen.